Künzel Heiztechnik GmbH

Heizen mit Holz

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Wie muss der Brennstoff beschaffen sein, damit er richtig brennt?

  • Stückiges Holz und Holzscheite müssen nach der BImSchV unbehandelt sein und sollten eine Restfeuchte von ca. 20% haben. Beträgt die Restfeuchte statt den vorgeschriebenen 20% ca. 35%, so wird 50% mehr Holz benötigt, um die gleiche Wärmeleistung zu erzeugen, denn ein Großteil der Energie wird benötigt, um zunächst das Holz zu trocknen. Außerdem bleiben Bestandteile wie Teer und Säuren weitgehend unverbrannt im Kessel und im Schornstein zurück!
  • Holzpellets sollten der ÖNORM, DIN PLUS oder PVA-Norm entsprechen und trocken und frostfrei gelagert werden.

Wieviel Holz brauche ich?

  • Der Holzverbrauch hängt vor allem von der Holzsorte ab, denn der Energiegehalt ist je nach Baumart unterschiedlich. Zudem haben verschiedene Holzsorten eine unterschiedliche Dichte, so dass die Menge in Kubik- oder Raummeter ausgedrückt einen anderen Eindruck vermittelt, als in Gewichtsangaben.
  • Ein Kilogramm Buche oder Eiche mit einer Restfeuchte von 20% hat einen Heizwert von ca. 4,1 kWh. Ein Kilogramm Fichte oder Tanne hat einen Heizwert von etwa 4,5 kWh.
  • Ein Raummeter Buche oder Eiche entspricht etwa 210 Litern Heizöl, ein Raummeter Nadelholz ca. 170 Litern.
  • Grobe Faustformel: Im Jahr benötigt man pro kW Wärmebedarf des Hauses etwa einen Raummeter Buche oder Eiche.
  • Eine Tonne Holzpellets nach DIN PLUS entsprechen ca. 500 Litern Heizöl.

Wie oft muss ich nachlegen?

Das hängt von der Größe Ihres Holzkessels und von der Holzsorte ab, die Sie benutzen. Je größer der Kessel und je energiereicher das Holz, desto seltener muss nachgelegt werden. Als grober Richtwert gilt: Ein Holzvergaserkessel benötigt zwei bis fünf Füllungen täglich.

 

Wo erhält man Pellets und wie teuer sind sie?

Beim Brennstoff- oder Pelletshändler. Allgemeine Marktpreise finden Sie hier. Eine Übersicht von Lieferanten finden Sie hier

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