Künzel Heiztechnik GmbH

Grundprinzip

Start > Produkte > Grundprinzip

Das Grundprinzip der KÜNZEL-Holzvergaserkessel

Die dreistufige Verbrennung

Die besonders saubere und effiziente Verbrennung wird bei dieser Art der Stückholzfeuerung dadurch erreicht, dass man die unterschiedlichen Phasen der Holzverbrennung räumlich möglichst weitgehend voneinander trennt. Wie im Schema rechts dargestellt, erfolgen in der ersten Verbrennungsstufe im Füllschacht des Holzvergaserkessels die Trocknung des Holzes sowie die Vergasung und Vorberbrennung der leicht entzündlichen Holzbestandteile. Die Verbrennungsgase strömen nun in den für KÜNZEL typischen Wirbelkammerbrenner, wo bei Temperaturen bis 1100 °C die Hauptverbrennung der schwer entzündlichen Teile stattfindet. Die Flamme tritt nach unten in die Brennkammerschale aus, wo schließlich die Nachverbrennung für eine nahezu vollständige Verbrennung der Holzgase sorgt.

Das Feuer steht im KÜNZEL-Holzvergaserkessel sozusagen auf dem Kopf, man spricht auch von einem “unteren Abbrand”. Die notwendige Verbrennungsluft ist aufgeteilt in die Primärluft, die in den Füllschacht geleitet wird, und in die Sekundärluft, die die Nachverbrennung unterstützt. Für die passende Luftzufuhr sorgt das Verbrennungsluftgebläse. Alle KÜNZEL-Holzvergaserkessel zeichnen sich durch hohe Wirkungsgrade von über 90% aus.

Die Heizungsanlage mit einem Holzvergaser-Heizkessel

Ein Holzvergaserkessel erbringt seine Leistung im Gegensatz zu Öl- oder Gaskesseln nicht 24 Stunden pro Tag. Eine Holzfüllung reicht je nach Holzart bei voller Leistung etwa drei bis fünf Stunden. Zudem kann eine brennende Holzladung im Füllraum nicht einfach abgeschaltet werden. Hat sich die Wärme im Kessel entwickelt, muss diese auch abgenommen werden. Aus diesem Grund müssen Holzheizungsanlagen mit einem Pufferspeicher versehen werden. Er speichert die überschüssige Wärme, um sie zu einem geeigneten Zeitpunkt an den Heizkreislauf abzugeben. Damit der Pufferspeicher stets mit Wärme versorgt werden kann, sollte der Holzvergaserkessel ca. 30 bis 50 % größer ausgelegt werden, als der Wärmebedarf des Hauses.

...